Die ersten Sachen sind gepackt, und nach dem Besuch der Berliner heute stehen so langsam alle Zeichen auf Heimfahrt.
Ich freu mich wahnsinnig auf zu Hause, auf meinen Mann und darauf dass Ian seinen Papa wieder hat, aber ein klein bisschen Wehmut ist auch im Spiel, denn alles in allem war die Zeit hier echt nicht schlecht, ein paar Dinge werde ich sicher vermissen:
- das reichhaltige Buffet morgens und abends, sowie das fertige und durchaus nicht schlecht schmeckende Mittagessen dass wir jeden Tag vorgesetzt bekamen. Zu Hause heißt es wieder selbst überlegen was man essen könnte, einkaufen und, außer wenn Schatz frei hat, selber kochen...
- die liebe Putzfee die hier jeden Tag mit einem Strahlen reinkam und unser Bad geputzt, den Sand weggefegt und alles sauber gemacht hat! Ehrlich, die würd ich am liebsten in den Koffer packen und mit heim nehmen! ;)
- die freie Zeit für mich, bzw. das Schlafen. Ian hat ja streckenweise sehr viel tagsüber geschlafen hier, und da ich ja sonst keine Verpflichtungen wie zu Hause den Haushalt o.ä. hatte hab ich mich halt immer dazu gelegt, oder gelesen, oder gestrickt,...
- das "Rausgehen um des Rausgehens willen", auch wenn es manchmal ätzend war wenn ich morgens nicht wusste wie ich den Tag rumbringen soll. Aber zu Hause hat man ja meist ein Ziel oder verfolgt einen bestimmten Zweck wenn man raus geht.
Hier sind Ian und ich meist einfach losgelaufen, ans Meer oder in den Wald, ohne zeitliche Begrenzung oder sonstige Hürden. Ian konnte ganz viel selbst laufen, und wenn wir im Wald 10min. an einem Baum verbracht haben und nur ein paar Meter vorwärts gekommen sind war das ok, hauptsache wir waren draussen.
Diese gelassenen und entspannten Spaziergänge, ohne dass ich Ian in irgendeine Richtung ziehen oder drängen muss möchte ich auf jeden Fall ab und an in unseren Alltag einbauen!
Und was hat uns das alles gebracht?
Tja, das wird sich wohl erst in der nächsten Zeit zeigen, je nachdem wie gut oder schlecht Ian durch den Winter kommt...
Dass wir nur so wenige Anwendungen mitmachen konnten, da mach ich mich jetzt nicht mehr verrückt, ich hab mittlerweile mit vielen hier gesprochen denen es ähnlich ergangen ist. Die gute Seeluft haben wir jedenfalls täglich mehrfach ausgenutzt.
Auch von der Atemtherapie die wir ja wöchentlich zweimal hatten habe ich einiges mitnehmen können, für den Alltag um Ians Atmung prophylaktisch zu verbessern, und auch für den Akutfall um ihm Atmen und Abhusten zu erleichtern.
Morgen haben wir noch eine Abschlußvisite, mal sehen was da noch bei rum kommt.
Doch jetzt freu ich mich erstmal auf zu Hause, auf meinen Mann, auf mein eigenes Bett, auf Ians Spielsachen, auf die Omas und unsere Freunde und darauf Ian alle Mätzchen die er sich hier angewöhnt hat wieder auszutreiben! ;)
Na ich möchte doch meinen, dass dein Resümee durchaus positiv klingt :)
AntwortenLöschenIch drücke euch ganz arg die Daumen, dass die kommenden Wochen zeigen werden, dass Ian’s Bronchien gestärkt aus den Wochen an der Ostsee hervor gehen und dass du die Dinge aus der Atemtherapie gut in den Alltag integrieren kannst.
Tja, morgen geht es schon wieder heim… *mitfreu* Die Wochen (!) sind doch jetzt wie im Flug vergangen. Hab das Gefühl dir grad gestern erst geschrieben zu haben, dass die Zeit sicher ganz schnell rum geht ;)